Geeignet für den Hausbereich (Gebäudeabwässer), den Industriebereich (aggressive Abwässer) und kommunale Abwässer.
Einsatzbereiche von DN 70 bis DN 800
Einbau auf geraden Strecken und in Abzweigungen in Bögen bis 90°
Einsatzgebiete:
Scherbenbildung (fehlende Rohrteile)
Quer- und Längsrisse
Versätze
Wurzeleinwuchs
eindringendes Wasser
Verschließen von Seitenzuläufen
Stutzensanierung
Vorteile:
extrem kostengünstig
schnelle Umsetzung zwischen Anfrage und Ausführung (in der Regel innerhalb von 36 Stunden)
kurze Reparaturdauer: pro Schaden nur ca. 1 Stunde, zuzüglich 1 bis 3 Stunden Aushärtezeit
Kanal während der Reparatur nur etwa 1 Stunde nicht nutzbar
bogengängig
zukünftiges Eindringen von Wurzeln wird verhindert
punktuelle Schadensbehebung, da keine ganzen Leitungsteile ausgetauscht werden müssen
Kurzliner haben eine Länge von 40 bis 600 cm und können zu einem bündigen Inlinerschlauch
bis 50 m zusammengesetzt werden
Material (Beispiel Kurzliner):
Zweikomponentenharz auf Wasserglasbasis,
wasserbeständig und seit Jahren erfolgreich im Einsatz
hochwertige CRF+ Glasfaserlage (Chemical Resistant Fiber),
die sehr eng mit der gewirkten Lage vernäht ist
4. Einbau des
Trägers und
Positionierung
am Schaden.
5. Aufpumpen
und Verpressen
mit bis zu 2,5 bar
(je nach Dimen-
sion und Rohrma-
terial) und Aus-
härten, Wartezeit
von 1 bis 3
Stunden.
6. Entfernen des
Trägergeräts.
7. Erneute TV-Untersuchung im sanierten Rohr.
In der Praxis sieht das dann so aus: Vor dem Einbau im Kanal wird die Schadstelle genau eingemessen und der Kanal von
Fett-, harten und weichen Ablagerungen gereinigt. Anschließend wird das Material auf die Schadensgröße zugeschnitten.
Das Harz wird
gemischt und
auf das Trä-
germaterial
(Glasfaser-
gewebe) auf-
getragen.
Anschließend
wird das ge-
tränkte Mate-
rial auf einen
sog. Packer
gewickelt.
Mit diesem
Packer als
Einsatzme-
dium wird
das Harz an
die Schad-
stelle im Ka-
nal gezogen
oder gescho-
ben.
An der Schadstelle angekommen, wird der Packer mit Pressluft belegt und drückt das Harz in die Schadstelle. Das getränkte
Gewebe verbindet sich mit der Rohrwandung, dringt in die entstandenen Ritzen ein und härtet aus.
Nach einer Wartezeit von 1 bis 3 Stunden wird der Packer entfernt, es bleibt eine reparierte Abdichtung.